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Macintosh Performa 630

“Innovative Rechner mit der heißen Nadel für den Massenmarkt gestrickt“ - so läßt sich die gesamte frühe Performa-Reihe (5xx und 6xx) in einer Headline beschreiben. Mir sind vorher und nachher keine Rechner von Apple bekannt, die so absturzfreudig waren. Mehr noch: Mit dem Design des Desktop-Gehäuses der 6xx/x-Rechner konnte man vielleicht noch „Dosen“-User beeindrucken, Apple-Fans fühlten sich bloß irgendwie optisch an den früheren IIsi erinnert. „Große Liebe auf den zweiten Blick“ läßt sich aber dennoch das Verhältnis der Eigner von Performa 630 - auch von mir - beschreiben: So standen dann über die Jahre 1994 bis 1999 hinweg auf meinem Schreibtisch - teilweise als Zweit-Mac - ein Performa 630, gefolgt von einem 6200, dieser dann ersetzt durch einen 6300, dem dann ein 6320 folgte. Doch nicht genug, diesen Desktop-Performas folgten dann die Tower-Performas 6400 und 6500, der allerdings bereits von Apple „PowerMacintosh“ genannt wurde und der die Performa-Reihe beendete. Irgendwann dazwischen war auch ein 5200, ein all-in-one-Rechner, den ich für wesentlich innovativer halte, als den später so hochgelobten iMac.
Was machte aber Ihren Reiz aus? Performas waren Multimedia-Rechner für Home-Anwender und Semi-Profis bereits zu einem Zeitpunkt, als es noch kein Windows 95 gab! Mit diesen Performas konnte man bei all dem Anderen, was man zu dieser Zeit mit seinem Mac tat noch seine CDs hören und verwalten, per optionaler TV-Karte TV-Sendungen und Videos ansehen, digitalisieren, schneiden und wieder auf V-Tape ausgeben, analoges Radio hören und digitalisieren, Faxe verschicken, ins Internet gehen, ja sogar telefonieren. Hier war „digital lifestyle“ realisiert lange bevor der Begriff geboren war. Jahre später wurden im Dosenlager allenorts Multimedia-PCs vermarktet, die mir nur ein müdes Lächeln abrangen. Mit den Performas hatte ich schon Jahre vorher "Multimedia" begriffen.

Technisch interessant ist der Performa 630 auch deshalb, weil er der erste Desktop-Mac war mit interner IDE-Festplatte anstelle einer SCSI-HD; das CD-Laufwerk war weiterhin ein SCSI-Gerät. Nachfolgende war dann in allen Consumer-Macs und Jahre später auch allen Profi-Macs intern IDE-Festplatten verbaut.