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Macintosh-Rechner mit PPC-Prozessoren

Bis heute (Ende 2004) wurden inzwischen 5 Generationen von PPC-Macs auf den Markt gebracht. Die Unterscheidung nach Generationen und die Nennung der Generation in der Typenbezeichnung wurde aber erst ab der zweiten Generation offiziell eingeführt. PPC-Macs der 1. und 2. Generation haben im Unterschied zu den vorherigen mit dreistelligen Zahlen benannten Macs, Performas und PowerBooks nun vierstellige Zahlen in der Typenbezeichnung. Allerdings kann man PowerMacs der 1. Generation - so man nicht die eindeutigen Typenbezeichnungen kennt - nur daran erkennen, daß sie noch über den alten NuBus-Steckplatz verfügten. Auch eine Unterscheidung anhand des Prozessors - wie es später üblich wurde - ist hier nicht möglich. Der in der ersten Generation eingesetzte 601-Prozessor ist auch noch in den PowerMacs 7200 bzw. 8200 der 2.Generation verbaut. Während die 2. Generation der stationären Macs über vierziffrige Bezeichnung und dem Vorhandensein des PCI-Steckplatzes definiert wird, ist die Bestimmung der PPC-Macs der nachfolgenden Generationen über die Bezeichnung G3, G4 bzw. G5 ohne weitere Kenntnis der Hardware möglich. Neben der Veränderung der Steckkarten-Schnittstelle von NuBus zu PCI hat es in der ersten Dekade der PowerMacs wesentlich mehr grundlegende Veränderungen gegeben als in den knapp 10 Jahren der 68k-Rechner: Verschwinden traditioneller Schnittstellen (ADB, serielle Schnittstelle, SCSI) und des Diskettenlaufwerks innerhalb (!) der dritten Generation. Die bisher wohl wichtigeste Veränderung der PowerMac-Ära war aber das neue Betriebssystem Mac OS X und dessen Begrenzung auf G3-Rechner und höher.

Was ist die zentrale Differenz zwischen 68xxx-Macs und PPC-Macs? Während 68xxx-Macs von CISC-Prozessoren der 68k-Familie des Herstellers Motorala "angetrieben" werden sind das "Gehirn" der PPC-Macs Risc-Prozessoren des PPC-Konsortiums (Motorola, IBM und Apple).
Wie sieht nun Apple den Vorzüge von RISC- gegenüber CISC-Prozessoren:
"One of the biggest reasons for the success of the Power Macintosh line is the advantages of RISC processor technology over its predecessor, CISC. RISC is an acronym for Reduced Instruction Set Computing, while CISC stands for Complex Instruction Set Computing. RISC offers a number of architectural advantages over CISC:
• Higher performance. Because RISC instructions are short and can be executed in a single clock cycle, RISC-based processors can run at very high frequencies. Moreover, RISC processors are optimized for pipelining and superscalar operation, resulting in exceptionally fast performance.
• Smaller, simpler, and less expensive. As the name implies, the RISC architecture uses a simplified and streamlined instruction set (the list of the various programming instructions that can be executed within the computer) compared with the CISC architecture. This reduction in complexity allows for the creation and manufacture of smaller—and therefore less expensive—processors.
• More scalable. In addition, PowerPC processor technology was designed from the start to be scalable, so the benefits of RISC could be easily extended from notebook computers to high-end servers.“
(Power Macintosh: The Next Step, Apple 1995)