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PowerBook 5300cs

Wenn man exemplarisch bedeutsame Rechner des Herstellers Apple sammeln will, dann kommt man nicht umhin auch ein PowerBook 5300 in seine Sammlung aufzunehmen. Im Unterschied zu den anderen Exponaten, die damals die weitere Entwicklung anwenderfreundlicher Hardware und Software und die wirtschaftliche Stellung der Fa. Apple beförderten, steht allerdings das PowerBook 5300:
Als erstes PowerBook, das für den PowerPC-Prozessor neu konzipiert wurde, war von dem 5300 so etwas wie eine "Initialzündung" zu erwarten. Der sich bereits in Desktop-Rechnern bestätigende PowerPC-Prozessors sollte sich auch als geeigneter Prozessor für zuverlässige transportable Rechner von Apple zeigen. Dieser Nachweis konnte allerdings durch das PowerBook 5300 nur begrenzt angetreten werden. Dies lag freilich nicht am Prozessor, sondern am PowerBook 5300. Es ist mir kein anderes Produkt der Fa. Apple bekannt, das nur eine annähernd ähnlich große Anzahl an Pannen bewirkte: Bereits vor der Auslieferung wurden massive Hardwareprobleme publik, 2 Rückrufaktionen ins Werk und eine Verlängerung der Garantiezeit, gravierenden Nachlässe beim "Tausch" des 5300 gegen ein teureres Nachfolgegeräte - darin ist das PowerBook 5300 ungeschlagen. All das schädigte Mitte des letzten Jahrzehnts des letzten Jahrhunderts massiv den Ruf Apples als Hersteller zuverlässiger Hardware.
Und etwas Ungewöhnliches bemerkt möglicherweise der PowerBook-Anwender dieser Zeit am PowerBook 5300cs von macgalerie.de: Die schwarze Tastatur. Denn nach einer kurzen Anlaufzeit wurden alle späteren deutschen PowerBooks mit hellen Tastaturkappen ausgeliefert. Arbeitsrechtliche Auflagen sollen damals zu dieser Veränderung des Designs geführt haben.